Pflicht seit Februar 2025: Artikel 4 EU AI Act verlangt KI-Kompetenz im Unternehmen.

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Glossar

Risikoklassen im AI Act

Der EU AI Act arbeitet mit vier Risikoklassen: verboten, hochriskant, begrenztes Risiko und minimales Risiko.

Veröffentlicht: 28. Februar 2026Letzte Aktualisierung: 8. März 20261 Min. Lesezeit

Kurzdefinition

Die Risikoklassen im AI Act ordnen KI-Systeme in verbotene Praktiken, Hochrisiko, begrenztes Risiko und minimales Risiko ein.

Primaerquelle

Art. 5, Art. 6 und Art. 50 EU-VO 2024/1689

Rechtsgrundlage ansehen

Die Risikoklassen im AI Act teilen KI-Systeme in vier Stufen ein: verboten, hochriskant, begrenztes Risiko und minimales Risiko. Dieses Modell entscheidet darueber, ob ein System untersagt ist, ob strenge Pflichten gelten oder ob nur bestimmte Transparenzregeln einzuhalten sind.

In einfachen Worten

Die größte Fehlannahme ist: Jede KI sei automatisch hochriskant. Tatsaechlich fallen viele Alltagsanwendungen nur unter Transparenzpflichten oder sogar unter minimales Risiko. Für die Details sind Hochrisiko-KI-System, Transparenzpflichten und Verbotene KI-Praktiken die wichtigsten Anschlussbegriffe.

Praxisbeispiel

Ein Bewerberranking kann hochriskant sein, ein normaler Spam-Filter meist nicht. Ein Chatbot gegenüber Kunden ist haeufig nicht hochriskant, muss aber als KI kenntlich gemacht werden.

Was Unternehmen jetzt tun sollten

Erstellen Sie zuerst ein Verzeichnis aller eingesetzten KI-Systeme und klassifizieren Sie diese nach Risiko. Danach helfen KI-Kompetenz, die FAQ und der Kurs, um aus der Einordnung konkrete Maßnahmen abzuleiten.

Naechster Schritt

Begriffe einordnen ist der Anfang. Umsetzung und Nachweis entscheiden im Unternehmen.

Wenn Sie KI-Kompetenz, Rollen, rote Linien und Schulungsnachweis nicht nur nachschlagen, sondern sauber ausrollen wollen, ist der Kurs der direkte nächste Schritt. Für typische Rueckfragen zu Umfang, Nachweis und Team-Rollout steht zusaetzlich die FAQ-Seite bereit.