Die Risikoklassen im AI Act teilen KI-Systeme in vier Stufen ein: verboten, hochriskant, begrenztes Risiko und minimales Risiko. Dieses Modell entscheidet darueber, ob ein System untersagt ist, ob strenge Pflichten gelten oder ob nur bestimmte Transparenzregeln einzuhalten sind.
In einfachen Worten
Die größte Fehlannahme ist: Jede KI sei automatisch hochriskant. Tatsaechlich fallen viele Alltagsanwendungen nur unter Transparenzpflichten oder sogar unter minimales Risiko. Für die Details sind Hochrisiko-KI-System, Transparenzpflichten und Verbotene KI-Praktiken die wichtigsten Anschlussbegriffe.
Praxisbeispiel
Ein Bewerberranking kann hochriskant sein, ein normaler Spam-Filter meist nicht. Ein Chatbot gegenüber Kunden ist haeufig nicht hochriskant, muss aber als KI kenntlich gemacht werden.
Was Unternehmen jetzt tun sollten
Erstellen Sie zuerst ein Verzeichnis aller eingesetzten KI-Systeme und klassifizieren Sie diese nach Risiko. Danach helfen KI-Kompetenz, die FAQ und der Kurs, um aus der Einordnung konkrete Maßnahmen abzuleiten.