Pflicht seit Februar 2025: Artikel 4 EU AI Act verlangt KI-Kompetenz im Unternehmen.

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Glossar

Transparenzpflichten im EU AI Act

Transparenzpflichten verlangen unter anderem, dass Nutzer erkennen können, wenn sie mit KI interagieren oder Inhalte künstlich erzeugt wurden.

Veröffentlicht: 7. März 2026Letzte Aktualisierung: 11. März 20261 Min. Lesezeit

Kurzdefinition

Transparenzpflichten nach Art. 50 EU-VO 2024/1689 verpflichten bestimmte KI-Anwendungen dazu, ihre KI-Natur oder künstliche Inhalte offenzulegen.

Primaerquelle

Art. 50 EU-VO 2024/1689

Rechtsgrundlage ansehen

Transparenzpflichten nach Art. 50 EU-VO 2024/1689 sorgen dafür, dass Menschen erkennen können, wenn sie mit KI interagieren oder wenn Inhalte künstlich erzeugt oder manipuliert wurden. Für viele Unternehmen sind diese Pflichten früher relevant als Hochrisiko-Regeln.

In einfachen Worten

Typische Fälle sind Chatbots, Deepfakes oder Systeme zur Emotionserkennung. Hier geht es nicht um ein Totalverbot, sondern um klare Hinweise gegenüber Nutzern oder betroffenen Personen. Zur Einordnung passen auch Risikoklassen im AI Act, Verbotene KI-Praktiken und GPAI / General-Purpose AI.

Praxisbeispiel

Ein Kundenchatbot auf Ihrer Website muss grundsaetzlich offenlegen, dass Nutzer mit einer KI interagieren. Ein Marketing-Video mit synthetischer Personendarstellung kann zusaetzliche Kennzeichnungspflichten ausloesen.

Was Unternehmen jetzt tun sollten

Prüfen Sie alle extern sichtbaren KI-Anwendungen auf Kennzeichnung und Nutzerhinweise. Für die Umsetzung helfen KI-Kompetenz, die FAQ und der Kurs, wenn Teams Regeln für Kommunikation und Freigabe benoetigen.

Naechster Schritt

Begriffe einordnen ist der Anfang. Umsetzung und Nachweis entscheiden im Unternehmen.

Wenn Sie KI-Kompetenz, Rollen, rote Linien und Schulungsnachweis nicht nur nachschlagen, sondern sauber ausrollen wollen, ist der Kurs der direkte nächste Schritt. Für typische Rueckfragen zu Umfang, Nachweis und Team-Rollout steht zusaetzlich die FAQ-Seite bereit.